Dienstjubiläum am 1. November

Manfred Koch: 20 Jahre Rathauschef in Kirchheim

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Lob und Anerkennung gab es auch von den Bürgermeisterkollegen: Volker Jaritz (Breitenbach/H.), Thomas Rohrbach (Niederaula) und Harald Preßmann (Sprecher der Bürgermeister im Kreis, von links). Für die Regierung im Hause Koch, Ehefrau Doris, hatten die Herren Blumen mitgebracht.

Kirchheim. Bürgermeister Manfred Koch hat Grund zum Anstoßen. Am 1. November 1998  wurde er in die Kommunalpolitik gewählt und leitet seitdem die Geschicke der „Autobahngemeinde“ Kirchheim. 

Manfred Koch feierte am Donnerstag sein 20-jähriges Bürgermeisterjubiläum. 

Als Manfred Koch vor 20 Jahren sein Amt als Bürgermeister antrat, stand ein großer, leerer Schreibtisch in seinem Büro. „Der hat sich schnell gefüllt und ist seitdem nie wieder leer geworden“, sagt Koch lachend. Und wenn es nach ihm geht, wird das auch noch einige Jahre so bleiben. 

Mit 20 Jahren im Amt ist Manfred Koch nach Georg Lüdtke in Alheim der Bürgermeister im Kreis, der am zweitlängsten im Amt ist. Am Donnerstagnachmittag wurde er von Weggefährten, Amtskollegen, Mitarbeiterinnen und Hans-Christian Schelzke, dem geschäftsführenden Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, geehrt. Manfred Kochs Weg ins Amt war nicht ganz einfach. Nach dem plötzlichen Tod von Karl-Heinz Spangenberg war er neben Reiner Weppler einer von zwei möglichen Nachfolgern. 

Kann der Briefträger Bürgermeister? Das war die Frage, die sich vor der Wahl viele Kirchheimer stellten, erinnerten sich der amtierende Vorsitzende der Gemeindevertretung, Martin Bornschier, und sein Vorgänger Reiner Weppler. Manfred Koch konnte und hat im Laufe der Jahre gezeigt, dass er sowohl große Bauprojekte als auch schwierige Situationen meistern kann. Von einem „glücklichen Händchen zum Wohl der Gemeinde“ sprach Martin Bornschier. 

Ein Jahr als Bürgermeister entspreche drei Lebensjahren, meinte Hans-Christian Schelzke, der Koch viele weitere erfolgreiche Jahre im Amt wünschte und eine Ehrenurkunde überreichte. 

Dass Koch auch ein guter Chef ist, das bestätigten Christiane Hofmann von Personalrat und fünf Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung. Der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke würdigte Manfred Koch als „gewieften Politiker“ und einen, der zu seinen Zusagen mit Handschlag stehe. Als unbedingt verlässlich wurde Koch auch von seinen Bürgermeisterkollegen aus den Nachbargemeinden gewürdigt. Harald Preßmann, Volker Jaritz und Thomas Rohrbach versprachen, jederzeit als Helfer bereitzustehen, auch bei der Verwertung der vielen nahrhaften Geschenke, die Koch bekommen hatte. „Wir lassen die Wurst nicht hart werden“, versicherten sie. 

Dass Bürgermeister sein auch heißt, rund um die Uhr im Einsatz zu sein, darauf machte SPD-Fraktionsvorsitzender Carl-Georg Mende aufmerksam. Koch konnte das nur bestätigen. „Papa, weißt du, dass ich Dich schon wieder zwei Tage nicht gesehen habe?“, habe seine Tochter ihn manchmal gefragt. Er habe sich immer als erster Diener der Gemeinde verstanden, betonte Manfred Koch, dem immer wieder große Bürgernähe bescheinigt wurde. Im Vorfeld hatte auch Landrat Dr. Michael Koch den Kirchheimer Bürgermeister gewürdigt.

Der 57-jährige Manfred Koch ist zurzeit in seiner vierten Amtszeit tätig. Bevor er 1998 Rathauschef wurde, war Koch Postbeamter. Der Heddersdorfer ist seit Mai auch stellvertretender Sprecher der Bürgermeister im Kreis, davor war er fünf Jahre zweiter stellvertretender Sprecher. Koch hat eine Frau und eine erwachsene Tochter. (zac)

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