Handball-Oberliga Frauen - Geismar gegen Plesse: Derbywochen, Teil drei

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Volle Kraft voraus: Geismars Pauline Jurkait (2) zieht im Spiel gegen Altencelle aus dem Rückraum ab.  

Das dritte Derby in Serie steht für die Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg auf dem Spielplan der Oberliga. 

Die HSG Göttingen macht sich auf die lange Reise vor die Tore Hamburgs zum Gastspiel in Hollenstedt.

MTV Geismar - HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 19.45 Uhr, KGS II). Das Burgenteam hatte unter der Woche zunächst die unglückliche Niederlage im Nachbarschaftsduell mit Northeim zu verdauen. Über den eingelegten Protest ist noch nicht entschieden. „Dennoch ist bei uns in den letzten Wochen eine Steigerung zu erkennen. Mannschaft und Trainer stellen sich immer besser aufeinander ein. Ich bin guter Dinge, dass wir die nächsten Auswärtspunkte einfahren“, ist Yunus Boyraz vor dem dritten Derby positiv gestimmt.

Von den letzten Ergebnissen der Gastgeberinnen lässt sich Plesses Coach dabei nicht blenden. „Geismar hat gegen Northeim und Tostedt jeweils eine Halbzeit gut mitgehalten und den Gegner beschäftigt. Danach kam der Leistungseinbruch. Wir müssen von Beginn an hellwach sein und dürfen Geismar nicht ins Spiel kommen lassen“, mahnt Boyraz seine Spielerinnen zur Vorsicht. Die HSG wird voraussichtlich in unveränderter Besetzung auflaufen.

Sein Kollege vom Aufsteiger verleiht der Zwischenbilanz des Abenteuers Oberliga das Prädikat „in Ordnung“. Für die Kategorie „gut“ hätten es nach Ansicht von Lennart Versemann zwei, drei Zähler mehr sein müssen. „Aber wir wussten, worauf wir uns einlassen und haben die Herausforderung angenommen. Wir lassen uns auch nicht verunsichern und gehen weiter unseren Weg. Die Punkte werden noch kommen“, gibt sich Geismars Coach optimistisch. Dazu müsse sein junges und unerfahrenes Team die Fortschritte nicht nur im Training, sondern auch im Spiel auf die Platte bringen.

Als „haushohen Favoriten“ sieht Versemann trotz Heimvorteils Plesse-Hardenberg an. Der große Erfahrungsvorsprung spreche eindeutig für die Gäste. Dazu komme mit Caro Menn und Nele Röhrs das wohl beste Torhüterinnengespann der Liga und ein gefährliches Konterspiel. „Wir brauchen konzentrierte Abschlüsse und müssen die Achse mit Maike Rombach und der Kreisläuferin in den Griff bekommen.“ Zu beachten sei auf der anderen Seite auch die ehemalige MTV-Spielerin Devi Hille. „Sie hat sich bei Plesse deutlich verbessert.“

TuS Jahn Hollenstedt - HSG Göttingen (Sa. 17 Uhr). Das Team von Trainer Uwe Viebrans hakt am Samstag die dritte und damit letzte weite Auswärtsfahrt ab. „Das letzte Auswärtsspiel war in Tostedt links von der Autobahn, jetzt fahren wir rechts runter nach Hollenstedt.“ Viebrans ist vorm Match beim Neunten zuversichtlich: „In den vergangenen drei Spielen haben wir eine Superleistung gezeigt, da bin ich auch diesmal guter Dinge. Wir kommen immer besser in Schwung.“ Franziska Gräser, die gegen Peine ihr erstes Spiel nach ihrer Babypause bestritt, fährt nicht mit. (zys/haz-gsd/nh)

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